Portrait der Stadt Ennigerloh

 

In der Parklandschaft des südöstlichen Münsterlandes, im Städtedreieck Münster-Hamm-Bielefeld liegt Ennigerloh. Ennigerloh bildet den geographischen Mittelpunkt des Kreises Warendorf. Auf einer Fläche von 125 km² leben rund 21.000 Bürgerinnen und Bürger.

In der zentralen Ortschaft Ennigerloh leben ca. 12.000 Einwohner und in den anderen drei Ortschaften Enniger, Ostenfelde, Westkirchen jeweils rund 3.000 Einwohner.

 

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Ennigerloh wirtschaftlich ein Bauerndorf. Heute ist Ennigerloh ein Industriestandort mit einer interessanten Branchenstruktur. Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Zementindustrie. Später kam der Zementanlagenbau hinzu. Als Geburtsstunde der industriellen Entwicklung Ennigerlohs ist zweifelsohne der Bau der Köln-Mindener-Eisenbahn zu beurteilen, da für den Bau der Eisenbahn Arbeitskräfte aus Ennigerloh benötigt wurden. So erhielten 1847 die Städte Ennigerloh und Beckum eine gemeinsame Bahnstation mit dem Namen Beckum/Ennigerloh, um die sich dann der neue Ort Neubeckum entwickelte.

Nach dem 2. Weltkrieg stieg die industrielle Entwicklung äußerst lebhaft an. Die Bevölkerung verdoppelte sich, nicht zuletzt eine Folge des Flüchtlingsstroms. Mit dem Anwachsen der Bevölkerung mussten auch öffentliche Gebäude - Schulen, Kirchen, Rathaus usw. - gebaut werden. Moderne Spiel- und Sportanlagen inmitten schöner Grünflächen stehen der Jugend zur Verfügung und dienen der gesamten Bevölkerung als Erholungsgebiet. Am 1.1.1975 wurde Ennigerloh eine Großgemeinde. Enniger, Ostenfelde und Westkirchen kamen als neue Ortsteile hinzu. Am 9.11.1976 wurde der Großgemeinde die Bezeichnung Stadt verliehen.

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